Die Grünen Landtagsabgeordneten Claudia Köhler und Dr. Markus Büchler erteilen angesichts der Atomkraftwerkspläne des CSU-Ministerpräsidenten einem Standort im Landkreis München eine klare Absage. „Das ist nicht zu fassen! Die CSU wirbt zur Kommunalwahl in Unterhaching, dass es mit ihr für Unterhaching kein Windrad geben wird. Im Landtag werden – erst in dieser Woche – Haushaltsanträge, die Geothermie endlich besser zu finanzieren, erneut abgelehnt. Aber jetzt will uns die CSU Mini-Atomkraftwerke vor die Haustüre stellen? Mit uns ganz sicher nicht!“
Die beiden Abgeordneten kritisieren das Hin und Her der CSU bei der Energiewende. In dieser Woche wurden erneut aus Unionskreisen sogenannte Mini-AKWs gelobt. Zum aktuellen Energiebedarf können diese Pläne wenig beitragen.
„Unterhaching und Pullach sind Vorreiter der Geothermie und bei der Photovoltaik sehr gut im Rennen. Jetzt für AKWs umzuplanen, kommt nicht in Frage. Das will keiner und das kann auch keiner bezahlen. Kommunen und Unternehmen müssen sich doch darauf verlassen können, wohin die Reise geht. In den Gemeinderäten hat man längst die große finanzielle Chance bei der Windkraft und der Geothermie verstanden. Die Union ist mit ihrem Hüh und Hott der Totengräber der bayerischen Wirtschaft.“
In dieser Woche wurde der Staatshaushalt für Wirtschaft und Energie beraten. „Ich habe daher erneut Bürgschaften für Geothermieprojekte und Wärmenetze eingebracht, weil ich die Chancen kenne“, so Köhler. „Das wäre mal wirklich hilfreich anstatt schon wieder von Schlossgespenst Atomkraft zu reden.“
„Lieber ein Windrad im Perlacher Forst als ein Mini-Atomkraftwerk“, so die Abgeordneten. „Da kann man sich bei uns drauf verlassen.“