Bayern braucht staatliche Radschnellwege

Pressemitteilung

Die Autopolitik der CSU wirkt wie eine blockierte Scheibenbremse auf die Entwicklung des Radverkehrs in Bayern.

Dies beklagt der Verkehrsexperte der Landtags-Grünen, Dr. Markus Büchler, nach Durchsicht der Bayern-Zahlen aus der bundesweiten MID-Verkehrsstudie. Moderne Fahrräder und der Markterfolg von E-Bikes hätten zu einer geringfügigen Zunahme der Fahrradmobilität geführt, „zu der die CSU-Regierung aber nichts beigetragen hat“, betont Markus Büchler.
Die CSU verstehe Bayern weiterhin als „Autoland“ mit allen negativen Folgen beim klimaschädlichen CO2-Ausstoß und für Luft- und Aufenthaltsqualität in den Städten.

Die Bürgerinnen und Bürger aber drängen darauf, dass Bayern zum Fahrradland wird!

Voraussetzung hierfür seien „sichere und durchgängige Fahrradwege in unseren Städten und – angesichts des Reichweitengewinns durch E-Bikes – Radschnellwege als Zubringer in alle größeren Städte Bayerns aber auch auf dem Land“, fordert Markus Büchler. „Für diese Radschnellwege muss sich der Freistaat verantwortlich machen. Planung, Bau und Unterhalt gehören in staatliche Trägerschaft anstatt in die Hände der überlasteten Kommunen.“ Nur so könne ein schneller, flächendeckender Ausbau gewährleistet werden.

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