Grüne begrüßen Einlenken beim Musikunterricht

Köhler und Dr. Büchler: „Ärger hätte es gar nicht erst gebraucht!“

Die beiden Abgeordneten aus dem Landkreis München Claudia Köhler und Dr. Markus Büchler begrüßen die Rolle rückwärts der Staatsregierung beim Musikunterricht und fordern ein schnelles Umsetzen.

2024 — nach dem schlechten Abschneiden bei der Pisa-Studie — entschied der Ministerpräsident sehr kurzfristig, zugunsten von mehr Deutsch und Mathematik in den Grundschulen Fächer wie Musik, Kunst, Werken und Gestalten an den bayerischen Grundschulen zu kürzen bzw. die Entscheidung und den Ärger darüber den Schulleitungen zu überlassen. Eine Anfrage an die Staatsregierung ergab, dass damit 40% des Musikunterrichts an Grundschulen gestrichen worden waren. 

Köhler und Dr. Büchler hatten mit ihrer Fraktion Bündnis 90/Die Grünen schon damals per Dringlichkeitsantrag die Kürzungen im Fach Musik abgelehnt und viele Gespräche geführt.

Der Ministerpräsident hat in dieser Woche eingelenkt und angekündigt, dass wieder mehr Musikunterricht in der Grundschule kommen werde. 

„Den Ärger hätte es gar nicht erst gebraucht, endlich hat er es eingesehen“, so Köhler und Dr. Büchler. „Musik ist so wichtig! Sie hilft beim Lernen, bei einer ganzheitlichen Bildung von Geist und Charakter und sie bringt gerade in schwierigen Zeiten die Menschen zusammen.“

Beide betonen jedoch, dass den Worten nun rasch Taten folgen müssen: „Noch immer gilt Söders unseliges Stellenmoratorium an Bayerns Schulen – keine neuen Stellen. Wie soll da der zusätzliche Unterricht geleistet werden?“

Zudem müssten bei den anstehenden Haushaltsberatungen endlich auskömmliche Mittel für Bayerns Musikschulen freigegeben werden, so die beiden Abgeordneten. 

Dringlichkeitsantrag:

Unsere Verantwortung: alle Kinder fit für eine gute Zukunft machen – kein Rotstift bei Kunst, Musik und Werken!