Die Grünen Abgeordneten Claudia Köhler und Dr. Markus Büchler fordern, die Reise zur Robotik-WM nach Südkorea für fünf Jungen und zwei Mädchen aus dem Etat des Freistaats zu finanzieren. Die sieben MINT-begeisterten Schüler des Gymnasiums Ottobrunn haben sich für das Weltfinale des internationalen Robotik-Wettbewerbs „First Lego League“ in Südkorea qualifiziert. Momentan bitten sie um Spenden für die Reise zum Finale.
„Zunächst gratulieren wir den Schülerinnen und Schülern zu diesem Riesenerfolg“, so die beiden Abgeordneten. „Allerdings sollte es bei einem 80 Milliarden-Euro-Etat selbstverständlich sein, dass eine Teilnahme an der Endausscheidung eines so bedeutenden Wettbewerbs nicht aus der eigenen Tasche bezahlt werden muss“, so Köhler und Dr. Büchler. Schließlich brauche man dringend Nachwuchs in Bereichen der Technik, des Forschens und Programmierens. Im aktuellen Haushalt 2026/2027, der übernächste Woche im Landtag beschlossen wird, gebe es sogar einen Titel für solche Aktionen mit dem sperrigen Namen „Förderung außerunterrichtlicher Leistungen von Schülerinnen und Schülern aller Schularten und von besonders kreativen und innovativen Projekten mit Schulen“ in Höhe von 858.400 Euro.
Die Gymnasien in Lauf und Neumarkt würden bereits über einen Änderungsantrag von 30.000 Euro zum Haushalt für die Reise nach Südkorea ausdrücklich unterstützt, Ottobrunn bisher nicht. „Ganz nebenbei sieht man da auch die Ungerechtigkeit der sog. Fraktionsreserve an sich“, so Köhler und Büchler. „Wenn, dann sollten alle Teams aus Bayern unterstützt werden, die sich qualifiziert haben.“
Die Abgeordneten kündigen an, beim Ministerium auf eine Lösung zu drängen, damit das Team vom Gymnasium Ottobrunn ebenfalls unterstützt werden könne.
Anhang: Antrag CSU/FW zur Robotik-WM