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Drei Viertel der Probleme auf der Schiene sind hausgemacht

Pressemitteilung

Markus Büchler kritisiert CSU-Verkehrsminister in Bund und Land: Bahn wurde kaputtgespart  
„Kaputtgespart“ haben die wechselnden CSU-Verkehrsminister in Bund und Land nach Meinung des verkehrspolitischen Sprechers der Landtags-Grünen, Markus Büchler, die Eisenbahn (nicht nur) in Bayern: „Wenn sie jetzt die privaten Verkehrsbetriebe BOB, BRB und Meridian zu Sündenböcken für das eigene Versagen ausruft, ist das jämmerlich!“ Ein Großteil der jüngeren Leistungsminderungen beim Zugverkehr im Alpenvorland und bei der S-Bahn München schreibt Markus Büchler der DB Netz zu, die aufgrund der Sparpolitik Schneepflüge und Schubloks ausgemustert habe und zu wenig Personal für den Räumdienst vorhalte. „Das vermeintlich moderne Industrieland Bayern blamiert sich im Schneewinter 2018/19 vor den benachbarten Alpenstaaten Österreich und Schweiz beim Zugverkehr bis auf die Knochen“, findet Markus Büchler. Markus Büchlers Fazit:    

„Drei Viertel der Probleme im Schienenverkehr sind von CSU-Verkehrsministern hausgemacht. Der Freistaat Bayern muss deutlich mehr Geld in sein öffentliches Verkehrsangebot stecken, um den Menschen eine verlässliche Alternative zum Auto zu sichern.“

Die Landtags-Grünen kritisieren auch die mit den privaten Betreibern geschlossenen Verkehrsverträge. Dort seien zu wenig Fahrzeugreserven vorgesehen. Besser sei dies im Nachbarland Baden-Württemberg gelöst, das einen eigenen Fahrzeugpool betreibe, aus dem die Verkehrsbetriebe bei Engpässen Reservefahrzeuge entnehmen könnten.

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