Grüne fordern mehr Unterstützung für Denkmaleigentümer im Landkreis München

Die Landtagsabgeordneten Claudia Köhler und Dr. Markus Büchler fordern von der bayerischen Staatsregierung, Denkmaleigentümerinnen und Denkmaleigentümer besser zu unterstützen: „Bereits über 4000 Denkmäler in Bayern sind akut vom Verfall bedroht. Die Staatsregierung muss endlich die Fördermittel erhöhen, damit Menschen, die mit viel Herzblut ihre Denkmäler instand halten, sich das auch leisten können.“

„Unsere historischen Gebäude prägen die Identität vieler Orte im Landkreis München. Dieses kulturelle Erbe zu bewahren, ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Dafür brauchen Eigentümerinnen und Eigentümer verlässliche Unterstützung durch den Freistaat.“, so die Abgeordneten. Auch im Landkreis München zeigt sich, wie wichtig diese Unterstützung ist. So machte zuletzt etwa der Abriss der Alten Schlosswirtschaft in Planegg deutlich, wie schwierig der Erhalt historischer Gebäude ohne ausreichende finanzielle Hilfe werden kann.

Gleichzeitig gibt es zahlreiche positive Beispiele engagierter Sanierungen im Landkreis, viele Eigentümerinnen und Eigentümer investieren engagiert in den Erhalt ihrer historischen Gebäude. „Doch für viele wird es immer schwieriger, ihre Denkmäler zu erhalten, weil die Kosten für Bauarbeiten, Sanierungen und laufende Instandhaltung seit Jahren spürbar steigen.“, betont Köhler. Wer ein Denkmal besitzt, müsse immer höhere Summen aufwenden. Um hier einen Ausgleich zu schaffen, fordert die Grüne Landtagsfraktion von der Staatsregierung höhere Mittel für die sogenannte Kleine Denkmalpflege sowie für den Entschädigungsfonds. 

Dr. Büchler ergänzt: „Mehr Geld in den staatlichen Denkmalfördertöpfen kommt auch den regionalen Handwerksbetrieben bei uns vor Ort zugute. Gleichzeitig leisten wir aktiven Klimaschutz: Wer Denkmäler saniert, statt neu zu bauen, spart wertvolle Ressourcen und verhindert zusätzlichen Flächenverbrauch.“