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MVV: 365-Euro-Ticket darf nicht scheitern

Markus Büchler wendet sich an Staatsministerin Kerstin Schreyer

Der noch amtierende Starnberger Landrat (CSU) möchte das 365-Euro-Jugendticket stoppen. Zur Begründung hat er die zu erwartende erschwerte Haushaltslage des Landkreises aufgrund der aktuellen Corona-Krise genannt. In den Verhandlungen des Kreistags Starnberg haben sich die Gremien zunächst auf eine Aufschiebung der Einführung dieses neuen Tarifangebotes verständigt.

Ich habe, auch als Kreisrat, volles Verständnis für die Besorgnis ob drohender Ausfälle in den kommunalen Finanzen. Dennoch bin ich der Auffassung, dass dies kein Anlass sein darf, die begonnenen und dringend benötigten Verbesserungsmaßnahmen im ÖPNV im rasch wachsenden Ballungsraum München mit seinen riesigen Verkehrsproblem zurückzunehmen.

Die Einführung des 365-Euro-Jugendtickets ist eine dieser Maßnahmen, die zu einem attraktiveren ÖPNV und damit zu einer Entlastung der überfüllten Straßen führen soll. Gerade angesichts des rasant fortschreitenden Klimawandels ist es aus meiner Sicht dringend geboten, insbesondere der heranwachsenden Generation den ÖPNV möglichst niedrigschwellig anzubieten.

Frau Staatsministerrin, bitte setzen Sie sich dafür ein, dass das 365-Euro-Jugendticket, das nicht zuletzt ein CSU-Prestigeprojekt im letzten Landtagswahlkampf war, wie geplant im Sommer starten kann!

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