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Note „Ungenügend“ für die neuen Corona-Regelungen

„Jugend wurde wieder vergessen“, so Köhler und Büchler

Ein „Ungenügend“ für die Maßnahmen, die die Jugend betreffen, geben die beiden Landkreisabgeordneten Dr. Markus Büchler und Claudia Köhler der Staatsregierung angesichts der neuesten Corona-Regeln.

„Ist es zu fassen?“, fragen die beiden. „Die Gastronomie öffnet, aber Schulabschlussfeiern bekommen weiterhin einen Deckel, fern der Realität.“ Unabhängig von der Größe des Festsaals dürfen Schüler*innen nur mit 50 Personen drinnen oder 100 Personen draußen ihren Abschluss feiern.

„Unser Landkreis München mit großen Schulen und einer gewaltigen Anzahl an Absolvent*innen hat wie schon im letzten Jahr das Nachsehen. Obwohl wir große Veranstaltungsorte wie Stadien und Kulturzentren anbieten könnten, werden Schulveranstaltungen für Jugendliche weiterhin „gedeckelt“, so Büchler und Köhler. „Für die Schulleitungen bedeutet es sehr viel Mehraufwand, die Zeugnisverleihung in Schichten zu planen. Eltern und Geschwister können so nicht mitfeiern. Unglaublich, wie Kultusminister und Ministerpräsident auch in diesem Jahr mit der Jugend umgehen. Das Ganze wird dann noch gekrönt von der Nachricht, dass bei der Fußball-EM dagegen 14.000 Zuschauer*innen erlaubt werden.“

Die Abgeordneten fordern zudem endlich eine Regelung für Kinder- und Jugendfreizeiten sowie planbare Bedingungen für Sommeraufenthalte in Jugendherbergen. „Die Jugend scheint der Staatsregierung weiterhin nicht so wichtig zu sein. Es wird endlich Zeit für mehr Respekt.“

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