Johannes Becher und Dr. Markus Büchler fordern verbindlichen Zeitplan für die Gleiserneuerung
Die beiden S2-Haltepunkte Aufhausen und St. Koloman werden voraussichtlich bis zum Herbst 2026 nicht regulär angefahren. Grund dafür sind Gleisschäden zwischen Ottenhofen und Altenerding, die es notwendig machen, die Streckengeschwindigkeit zu reduzieren. Um den 20-Minuten-Takt der S2 aufrechtzuerhalten, wurden deshalb beide Halte aus dem regulären Fahrplan genommen und durch Ersatzbusse ersetzt. Mittlerweile wurde bekannt, dass die ursprünglich bis Mitte Juni geplante Gleiserneuerung inzwischen auf den Herbst 2026 verschoben wurde.
Johannes Becher, stellvertretender Fraktionsvorsitzender, kritisiert die anhaltenden Einschränkungen: „Es ist nicht hinnehmbar, dass die Arbeiten immer weiter verschoben werden und noch immer kein belastbarer Zeitplan vorliegt. Fahrgäste an kleineren Haltepunkten dürfen bei der Priorisierung von Baumaßnahmen nicht immer und immer wieder unter den Tisch fallen.“
Gemeinsam mit Dr. Markus Büchler, Sprecher für Mobilität, hat sich Becher deshalb mit einem offenen Brief an den DB-Konzernbevollmächtigten für Bayern, Christoph Kraller, gewandt. Beide fordern darin, dass die Deutsche Bahn zeitnah darlegt, wann die Gleiserneuerung beginnt und Aufhausen und St. Koloman wieder dauerhaft von der S2 angefahren werden. Zudem erwarten sie Informationen darüber, wie weitere Verzögerungen verhindert werden sollen.
Markus Büchler erklärt: „Dass sich Baumaßnahmen verschieben können, ist nachvollziehbar. Nicht nachvollziehbar ist aber, dass die Einschränkungen seit Monaten bestehen, die Arbeiten noch nicht begonnen haben und die Fahrgäste weiterhin ohne verlässliche Perspektive bleiben.“