Foto: Bayerischer Landtag

Wirtschaft und Wohlstand braucht die richtigen Bahnen

Rede im Bayerischen Landtag

Markus Büchler hat am 2. April 2019 im Plenum des Bayerischen Landtags gesprochen: Auf der Tagesordnung stand die aktuelle Stunde „Wirtschaftliche Entwicklung: Bayerns Wohlstand sichern“, welche die FDP gesetzt hatte:

„Wenn die Autoindustrie hustet, ist Bayern krank. Wenn wir aber gar ein Keuchhusten diagnostizieren, dann ist es Zeit für das Auto von morgen. Es hat keinen stinkenden Auspuff mehr, fährt sicher und digital und es kommt aus Bayern. Mit über 500.000 Beschäftigten, die in der hiesigen Autoindustrie zu unserem Wohlstand beitragen, ist diese „too big to fail“! Statt einem Geschichtsplatz im Museum brauchen wir eine Zukunftsstrategie der Staatsregierung, damit uns andere Länder nicht den Rang ablaufen.“

Diese Herausforderungen betreffen auch das preissensible Speditionsgewerbe, denn Staus und Konzentration auf die Straße behindern den Wirtschaftsverkehr. Hier sind Rahmenbedingungen einer zukunftsfähigen Wirtschaftspolitik nötig. Die Wünsche der IHK zur Landtagswahl 2018 (ÖPNV verbessern, neue Mobilitätsangebote entwickeln, alternative Antriebe und Digitalisierung des Verkehrs) nennt Markus Büchler als Anhaltspunkte nötiger Maßnahmen und fordert: „Bauen wir Busse, Bahnen und Radschnellwege aus, damit die Straßen frei werden für den Wirtschaftsverkehr.“

„Wir brauchen die Verkehrswende nicht nur für den Klimaschutz, sondern auch für Wirtschaft und Wohlstand in Bayern.“

Um die Infrastruktur für Arbeitnehmer*innen und Privatpersonen zu verbessern, mahnt Büchler, Schienen zu sanieren, Strecken zu elektrifizieren und zu reaktivieren sowie die Bahnhöfe herzurichten. Dazu seien flächendeckend in ganz Bayern Verkehrsverbünde nötig sowie Busse im Stundentakt für jede Gemeinde.

Verwandte Artikel