Unterirdischer Brenner-Nordzulauf im Tiroler Inntal: Das wäre die beste Lösung auch fürs bayerische Inntal.

Ausbau des Brenner-Nordzulaufs: Gewinn für den Klimaschutz

Pressemitteilung vom 28. Januar 2021

Internationale Verkehrsverlagerung braucht leistungsfähigen Brenner-Nordzulauf im Expresstempo

Die Landtags-Grünen begrüßen die Fortschritte beim Raumordnungsverfahren für den Nordzulauf des Brenner-Basistunnels im Inntal.

„Wir kommen zwar nur im langsamen Rangiertempo voran, aber Stück für Stück zeichnet sich ab, wie wir die internationale Verkehrsverlagerung endlich auch in Deutschland aufs Gleis bekommen.“

Dr. Markus Büchler, verkehrspolitische Sprecher der Fraktion

Richtig findet Büchler, die berechtigten Lärm- und Naturschutzanliegen der Anwohnerinnen und Anwohner bei den weiteren Planungen für die noch im Gespräch befindlichen vier Trassenvarianten zu berücksichtigen:

„Wenn am Ende ein umweltverträglicher vierspuriger Gleisausbau durch das Inntal steht und Güterverkehr dann im großen Stil von der Straße auf die Schiene verlagert werden kann, gibt es fast nur Gewinner.

Das Klima profitiert vom geringeren CO2-Ausstoß, die Natur im Inntal von sinkenden Feinstaub- und Lärmemissionen und die Menschen vor Ort von einem massiv verbesserten Verkehrsangebot auf der Schiene in einer touristisch attraktiven Region.“

Büchler mahnt gleichzeitig, die Planungen jetzt schnell voranzubringen und den Fortschritt im Raumordnungsverfahren als „Startschuss für einen Zwischenspurt“ zu sehen. „Der Weg ist jetzt frei für Folgeplanungen im Expresstempo von Bund und Bahn, die auch die Söder-Regierung wo immer möglich unterstützen und vorantreiben muss“, so Markus Büchler.

Bayerns Grüne hatten im Sommer 2020 auf ihrem Landesparteitag einen Grundsatzbeschluss (https://www.gruene-bayern.de/fuer-klimaschutz-und-verkehrswende-ausbau-des-brenner-nordzulaufs-zuegig-voranbringen/) für den vierspurigen Ausbau des Brenner-Nordzulaufs im Inntal beschlossen und werben seither auch vor Ort für Akzeptanz bei den Bürgerinnen und Bürger.

München, 28.1.2021

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