Die Antwort der Staatsregierung auf die Anfrage zum Plenum vom 7.7.2026 des Abgeordneten Dr. Markus Büchler, MdL bestätigt:
Wenn der Bund nicht kurzfristig zusätzliche Mittel für den Schienenpersonennahverkehr bereitstellt, drohen in Bayern deutliche Angebotskürzungen im Schienennahverkehr. Hintergrund sind die steigenden Kosten und der Wegfall der Trassenpreisbremse, die der Freistaat nach eigenen Angaben nicht aus eigener Kraft auffangen kann.
Dazu erklärt Dr. Markus Büchler, MdL, Sprecher für Mobilität der Landtagsgrünen: „Die Verantwortung liegt jetzt eindeutig beim Bund. Die Bundesregierung unter Bundeskanzler Friedrich Merz muss liefern und die Finanzierung des Schienenpersonennahverkehrs für die Länder dauerhaft sichern. Es darf nicht sein, dass Fahrgäste am Ende die Zeche zahlen und Züge gestrichen werden. “
Zudem würde ein Abbau des Zugangebots den Erfolg des Deutschlandtickets massiv gefährden und die Klimaschutzziele würden in noch weitere Ferne rücken. Es muss weiter das Ziel sein, die Fahrgastzahlen zu erhöhen und die Straßen zu entlasten. Dafür brauche es mehr Verbindungen auf der Schiene, nicht weniger.